Die Philosophie

„DRESSUR IST SICHTBAR GEMACHTE LIEBE“  Fredy Knie sen.

Dieser Leitsatz meines langjährigen Ausbilders prägt seit jeher meine Arbeit mit den Pferden. Angelehnt an die Grundsätze der klassischen Dressur hat sich daraus in den vergangenen Jahren einganzheitliches Konzept entwickelt. Dazu gehören auch Sattelkunde und Gesundheitsprophylaxe.

Die psychischen und physischen Voraussetzungen, die das Pferd mitbringt, setzen den Rahmen der Ausbildung. Über seine jeweiligen Stärken wird an den Schwächen gearbeitet. Das gestaltet jedes Training individuell.
Beim Reiter soll einerseits das Gefühl für den eigenen Körper geweckt werden und andererseits für die mentalen und biophysikalischen Abläufe beim Partner Pferd. Miteinander und nicht gegeneinander arbeiten lautet die Devise. Wer Reiten so beherrscht, ist in der Lage, im weiteren ein eigenständiges Trainingskonzept auf- und auszubauen sowie Fehler und deren Ursachen früher zu erkennen und zu beheben. Ziel ist immer das eigenständige Weiterarbeiten.
Longe, Doppellonge und die Arbeit an der Hand schaffen beim jungen Pferd die Voraussetzungen für das Reiten. Im Laufe der späteren Arbeit erhalten sie Sensibilität und erleichtern das Lernen neuer Lektionen. Problempferde werden auf diese Weise korrigiert und wieder aufgebaut. So können Fortschritte auf jedem Niveau mit feinen, leichten Hilfen erritten werden.
Auf diese Weise vermittelt, bleibt Dressur nicht Selbstzweck, sondern funktioniert als Basis aller Disziplinen. Das beweisen erfolgreiche Schüler nicht nur in Dressurprüfungen, sondern auch auf internationalem Niveau im Distanz- und Gangpferdesport.

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